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Februar 2020

Musikcafe B14 in neuem Ambiente

Zur Wiedereröffnung des Musikcafés B14 gibt es einen Sektempfang, Vernissage und Musik: Die Gäste sind von der Neugestaltung beeindruckt.

Das Musikcafé "B14" mit seiner Kulinarik, seinen Ausstellungen, seinen Musik- und Kabarettveranstaltungen ist "etwas Besonderes", so Bürgermeister Konrad Kiener. Es sei aus Wernberg-Köblitz als Treffpunkt für alle Teile der Bevölkerung, mit und ohne Behinderung, nicht mehr wegzudenken.

Zur Wiedereröffnung wartete das Team des "B14" mit einem Sektempfang auf. Als Leiterin Kerstin Nagler die Gäste und allen voran die Geschäftsführerin von Loew Soziale Dienstleistungen, Sandra Loew, Werkstattleiter Florian Dotzler, Bürgermeister Konrad Kiener und die beiden Künstler Fred Dick und Damir Corell begrüßte, stand ihr die Freude über das schön renovierte Haus ins Gesicht geschrieben. Sie schlug den Bogen zu Dicks Vernissage mit den Werken aus "Zyklus" und "A sheet of paper". Auch Sandra Loew zeigte sich beeindruckt von der Ausstattung, der gelungenen Gestaltung durch die Handwerker und des Künstlers Damir Corell. Sie betonte, dass vor 28 Jahren ihr Studienkollege Fred Dick "maßgeblicher Ideengeber und Initiator war, das "B14" als gastronomischen Betrieb mit Menschen mit Behinderung zu betreiben". Er sei auch der erste Leiter gewesen. Grußworte sprachen auch noch die Mitarbeiter Magdalena für die erkrankte Claudia und Oliver aus dem Werkstattrat.

Die Gäste zeigten sich sehr angetan von dem neuen Ambiente. Gleich beim Eintreten fallen links und rechts die beiden edlen Wandgemälde mit Musikmotiven von Damir Corell ins Auge. Fußboden, Tische, Stühle, Theke und alle Regale sind in freundlich hellem Holz gehalten. Viele Lichtspots dienen der anheimelnden Atmosphäre. Im hinteren Teil des Lokals ist die linke große Wand der absolute Hingucker mit einer riesigen Geige auf einem Notenblatt, hell beleuchtet in Schwarz-Weiß gehalten, von Damir Corell. Er kombiniert Fotos mit Ölfarbe als Collage. Auf der Stirnseite sind farbige Motive aus Alfred Dicks "Sheet of Paper", sowie rechts die skurrilen abstrakten Wesen aus dem farbigen "Zyklus" zu bewundern. Insgesamt trägt die neue Gestaltung zu einem freundlichen entspannt-lockeren Flair des Lokals bei.

Für musikalische Unterhaltung als Backround sorgte Ben Stone mit Rock- und Popsongs etwa von Bruce Springsteen, Tom Petty oder Bon Jovi in seiner eigenen Art und Weise.

Im Tageszentrum nebenan konnten die Gäste Fred Dicks Werke "A sheet of paper" in Schwarz-Weiß betrachten. Die abstrakten großformatigen Bilder hinter Glas sind ein Spiel aus Flächen und Linien, Licht und Schatten, deren Interpretation ohne Kommentar dem Betrachter überlassen wird.

 

Quelle: Onetz, 10.02.2020